Die Realitätserfassung hat die Art und Weise revolutioniert, wie Industrieanlagen, Infrastruktur- und Bauprojekte sowie komplexe Anlagen dokumentiert werden. Hochpräzise Laserscans und digitale Zwillinge bieten Teams nun einen beispiellosen Einblick in die realen Gegebenheiten. Doch während sich die Qualität der erfassten Daten dramatisch verbessert hat und diese in 3D-Umgebungen gestreamt werden können, ist die Art und Weise, wie Teams bei der Zusammenarbeit mit diesen Daten vorgehen, überraschend fragmentiert geblieben.
Die meisten Unternehmen überprüfen Scandaten nach wie vor anhand von Screenshots, Bildschirmfreigaben, statischen Markierungen, E-Mail-Verläufen oder isolierten Begehungen. Teams interpretieren Umgebungen unabhängig voneinander und entwickeln oft unterschiedliche Vorstellungen von denselben physischen Gegebenheiten. Das Ergebnis ist branchenübergreifend bekannt: Koordinationsverzögerungen, Planungsfehler, Informationsanfragen (RFIs), Sicherheitsrisiken und kostspielige erneute Besuche vor Ort. Die Lösung, die erforderlich ist, um diese Herausforderungen zu bewältigen, muss ein echtes, gemeinsames räumliches Verständnis ermöglichen, bei dem Teams in derselben Umgebung präsent sind und gleichzeitig dieselben Gegebenheiten betrachten können.
Der neu veröffentlichte Cintoo Workspace bietet genau das für Workflows zur Realitätserfassung: keine bloße Visualisierung, sondern ein gemeinsames räumliches Verständnis.
Anstatt lediglich Punktwolken zu betrachten, können sich Teams nun gemeinsam in hochauflösenden Umgebungen treffen, in Echtzeit zusammenarbeiten und Entscheidungen im tatsächlichen räumlichen Kontext der Anlage treffen.
Jahrelang konzentrierte sich die Digital-Twin-Technologie in erster Linie auf den Zugriff auf Informationen. Konnten Teams Scandaten aus der Ferne öffnen? Konnten sie sich in großen Anlagen zurechtfinden? Konnten Beteiligte den Ist-Zustand visualisieren, bevor sie vor Ort reisten?
Diese Funktionen waren wichtige erste Schritte. Doch sie drehten sich nach wie vor um individuelle Erfahrungen mit gemeinsam genutzten Dateien.
Cintoo Workspace führt ein grundlegend anderes Modell ein: die synchrone, räumliche Zusammenarbeit.
Mehrere Teilnehmer können gleichzeitig an derselben Sitzung teilnehmen, gemeinsam navigieren, Probleme live innerhalb der Umgebung besprechen und sich an dem orientieren, was vor Ort tatsächlich vorhanden ist.

Dadurch wandelt sich die Rolle der Realitätserfassung von einer statischen Referenz zu einem kollaborativen, operativen Arbeitsbereich.
Stellen Sie sich eine Projektbesprechung vor, an der Ingenieur-, Bau-, Betriebs- und Wartungsteams aus verschiedenen Regionen beteiligt sind. Traditionell würde dieser Prozess möglicherweise mehrere voneinander getrennte Besprechungen, Screenshots, kommentierte PDFs und schließlich Besichtigungen vor Ort erfordern, um Unklarheiten zu beseitigen.
Mit Cintoo Workspace können diese Beteiligten gemeinsam dieselbe scanbasierte Umgebung betreten. Ein Teilnehmer kann die Navigation leiten, während andere ihm folgen. Die Teams prüfen Freiräume, überprüfen die Reihenfolge der Installationsschritte, validieren den Ist-Zustand und diskutieren Probleme im realen räumlichen Kontext – akustisch und virtuell miteinander verbunden. Entscheidungen werden bereits während der Sitzung getroffen und nicht erst nach wochenlanger asynchroner Auswertung.
Das Ergebnis ist nicht nur eine schnellere Kommunikation, sondern auch ein präziseres gemeinsames Verständnis komplexer Umgebungen.
Wenn Teams Daten unabhängig voneinander prüfen, erstellt sich jede Person ihr eigenes mentales Modell des Raums. Kleine Unterschiede in der Interpretation können sich zu erheblichen Problemen in der Folge summieren.
Genau hier schafft Cintoo Workspace einen bedeutenden operativen Mehrwert.
Indem die Plattform den Beteiligten ermöglicht, direkt mit Scandaten in Ingenieurqualität zusammenzuarbeiten, reduziert sie Unklarheiten und richtet die Teams auf dieselbe physische Realität aus.
Anstatt zu fragen:
können Teams diese Fragen gemeinsam im Kontext bewerten.
Diese Fähigkeit gewinnt im Arbeitsalltag besonders an Bedeutung. Um die Projektbedingungen zu veranschaulichen, schalten sich die meisten Beteiligten in eine Telefonkonferenz ein und nutzen einfach MS Teams oder eine ähnliche Anwendung, um im Sinne der „Zusammenarbeit“ ein Video zu teilen. Diese Methode erfolgt zwar in Echtzeit, hat jedoch den Nachteil, dass die Übertragung eines gestreamten Videos mit meist nur einem Bild pro Sekunde oft ruckelt. Das Ergebnis ist manchmal mehrdeutig, verzögert und für die Zusammenarbeit in Echtzeit wenig hilfreich. Auch für die Entscheidungsträger in der Telefonkonferenz kann das Erlebnis ebenso wenig hilfreich sein und den Prozess etwas ins Stocken bringen.
Mit Cintoo Workspace ist echte, hochauflösende Zusammenarbeit die ultimative Lösung. Dabei ist kein geteilter Bildschirm erforderlich. Stattdessen geht es bei Workspace darum, den tatsächlichen Projektraum in Echtzeit mit anderen zu teilen, sodass alles identifizierbar, präzise und leicht verständlich ist.

Dieses gemeinsame räumliche Verständnis gewinnt besonders in Branchen an Bedeutung, in denen Fehler erhebliche Kosten verursachen. Ein missverstandener Sachverhalt kann zu Neukonstruktionen, Änderungsaufträgen, Terminverzögerungen, Sicherheitsvorfällen oder ungeplanten Einsätzen vor Ort führen.
Cintoo Workspace hilft Unternehmen, diese Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie zu betrieblichen Schwierigkeiten werden.
Es gibt heute viele Kollaborationsplattformen, doch die meisten wurden nicht für Workflows zur Realitätserfassung im industriellen Maßstab konzipiert.
Cintoo Workspace wurde speziell für diese Komplexität entwickelt und überträgt 3D-Scandaten mithilfe immersiver Technologie. Cintoo Workspace unterstützt gemischte Teilnahmemodelle, sodass Nutzer in immersiven Umgebungen und am Desktop gleichzeitig in derselben Sitzung zusammenarbeiten können.
Die Plattform überträgt hochauflösende Realitätserfassungsdaten und unterstützt dabei sowohl die Teilnahme am Desktop als auch in immersiven Umgebungen. Teams können mithilfe von Standard-Desktop-Hardware zusammenarbeiten oder optional über VR-Systeme und immersive Umgebungen teilnehmen.
Diese Flexibilität ist wichtig, da Umgebungen für die Zusammenarbeit in Unternehmen selten einheitlich sind. Einige Teilnehmer arbeiten möglicherweise von Büros mit herkömmlichen Desktop-Konfigurationen aus, während andere von immersiven Visualisierungsräumen oder über XR-Headsets agieren.
Wichtig ist, dass das Erlebnis weiterhin „Desktop-first“ und hardwareunabhängig bleibt, was den Einsatz für verteilte globale Teams praktikabel macht, anstatt die Zusammenarbeit auf spezialisierte Visualisierungslabore zu beschränken.
Dies senkt die Einstiegshürde für Unternehmen, die Reality-Capture in großem Maßstab einsetzen möchten.
Cintoo Workspace soll bestehende Digital-Twin-Workflows nicht ersetzen, sondern diese erweitern.
Unternehmen, die die Cintoo-Web-App bereits für die asynchrone Zusammenarbeit nutzen, können weiterhin auf vertraute Funktionen zurückgreifen, wie zum Beispiel:
Import/Export und Navigation von Scans
Messungen
Integration von Dokumentationen
Anmerkungen
Datenorganisation
Der Arbeitsbereich fügt diesen Arbeitsabläufen eine neue Ebene für die synchrone Zusammenarbeit hinzu.
Benutzer können nun:
sich innerhalb von Umgebungen treffen
Navigationssitzungen leiten und daran teilnehmen
gemeinsame Walkthroughs durchführen
Sprach- und Textkommunikation nutzen
Einrichtungen maßstabsgetreu und räumlich originalgetreu begutachten
Diese Integration von asynchronen und synchronen Arbeitsabläufen ist von großer Bedeutung, da Zusammenarbeit in der Praxis selten in nur einem Modus stattfindet.
Manche Aufgaben erfordern eine eigenständige Überprüfung und Dokumentation. Andere erfordern eine Abstimmung in Echtzeit und schnelle Entscheidungsfindung. Cintoo Workspace verbindet diese Kooperationsmodelle innerhalb desselben Ökosystems zur Realitätserfassung.
Der Wert der gemeinsamen räumlichen Zusammenarbeit geht weit über eine „bessere Darstellung“ hinaus.
Unternehmen, die kollaborative Digital-Twin-Workflows einführen, konzentrieren sich zunehmend auf messbare betriebliche Ergebnisse:
Schnellere Projektprüfungen
Weniger Reisen und Baustellenbesuche
Verbesserte Abstimmung zwischen den Beteiligten
Frühzeitigere Erkennung von Problemen
Erhöhte Sicherheit
Größere Sicherheit bei der Entscheidungsfindung
In Branchen, die mit alternder Infrastruktur oder komplexen Brownfield-Umgebungen zu tun haben, lassen sich diese Vorteile schnell auf Investitionsprojekte und den laufenden Betrieb übertragen.
Da die Belegschaften in der Industrie zunehmend über verschiedene Standorte verteilt sind, wird die Fähigkeit zur räumlichen Zusammenarbeit – statt nur zur gemeinsamen Bildschirmnutzung – zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Die Realitätserfassung entwickelt sich über die reine Dokumentation hinaus.
In der nächsten Phase der Digital-Twin-Technologie geht es darum, Umgebungen zu schaffen, in denen Teams gemeinsam in räumlich präzisen Abbildungen der realen Welt Ideen entwickeln, Überprüfungen vornehmen und Probleme lösen können.
Cintoo Workspace stellt einen wichtigen Schritt in Richtung dieser Zukunft dar.
Die Plattform vereint hochauflösendes Scan-Streaming, Echtzeit-Zusammenarbeit mehrerer Nutzer, optionale immersive Teilnahme und ingenieurorientierte Arbeitsabläufe in einer einheitlichen Umgebung, die speziell für Industrieanlagen konzipiert wurde.
Noch wichtiger ist, dass sie die Art und Weise verändert, wie Unternehmen Realitätsdaten nutzen.
Dieser Wandel hat das Potenzial, die Zusammenarbeit verteilter Teams in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Bauwesen, Betrieb, Fertigung, Infrastruktur und Energie grundlegend zu verändern.
Cintoo Workspace richtet sich an Unternehmen, die über statische Visualisierung hinausgehen und echte kollaborative Workflows zur Realitätserfassung nutzen möchten.
Laden Sie Cintoo Workspace unten herunter und arbeiten Sie in Echtzeit anhand Ihrer 3D-Scandaten zusammen.